Lechner Arbeitsplatten

Lechner Arbeitsplatten

Die Arbeitsplatte nutzen Sie bei fast jedem Handgriff in der Küche, und sie prägt das Bild des Raums oft stärker als die Fronten. Lechner Arbeitsplatten gehören deshalb bei DC Küchen aus Gräfelfing zu den Produkten, die wir regelmäßig einplanen, vom Laminat bis zum Naturstein. Dieser Blogbeitrag stellt Ihnen den Hersteller vor und erklärt zwei Steinwerkstoffe aus seinem Programm genauer: Keramik und Dekton. Sie erfahren, wie die Materialien entstehen, welche Belastungen sie aushalten und wie Sie die Oberfläche pflegen. Danach wissen Sie, welche Platte zu Ihrer Art zu kochen passt.

Hersteller aus Rothenburg

Die D. Lechner GmbH entstand 1974 in Forstinning bei München und hat ihren Sitz heute in Rothenburg ob der Tauber. Das Unternehmen fertigt Arbeitsplatten und Rückwände nach Maß, und zwar aus Glas, Keramik, Dekton, Naturstein, Quarzstein, Massivholz, Compact und Laminat. Lechner arbeitet mit rund 6.000 Handelspartnern zusammen und verkauft nicht direkt an Endkunden. Spülen und Thekenboards ergänzen das Sortiment, sodass Platte und Becken zusammen geliefert werden. Wir bestellen Lechner Arbeitsplatten also exakt nach den Maßen Ihrer Küche. Jede Steinplatte durchläuft im Werk eine Endkontrolle, und mehrteilige Platten setzen die Mitarbeiter vor dem Versand probeweise zusammen. Farbe und Übergänge passen dadurch später zueinander.

Keramik aus dem Brennofen

Eine Keramikplatte besteht aus Quarz, Porzellanerde, Feldspat und Ton. Diese Rohstoffe verschmelzen bei 1.200 Grad zu einer dichten, porenfreien Masse. Die Oberfläche nimmt deshalb keine Flüssigkeiten auf, und Säure aus Zitronensaft oder Essig hinterlässt keine Flecken. Sie können auf der Platte Gemüse schneiden, ohne Kratzer zu fürchten, ein Brett schont trotzdem Ihre Messer. Wasserdampf aus dem Geschirrspüler dringt ebenfalls nicht ein. Keramik verträgt Hitze und eignet sich sogar für Gaskochfelder. Sie stellen heiße Töpfe am besten in der Fläche ab und nicht direkt an schmalen Stegen, denn starke Temperatursprünge belasten dort das Material.

Dekore und schlanke Stärken

Die Keramikdekore von Lechner haben eine geprägte, leicht raue Oberfläche, die sich kühl anfühlt. Das Programm reicht von Marmor mit kräftigen Adern über Betonoptik bis zu Metalloberflächen mit Rost oder Stahlblau. Ossido zeigt ein wolkiges Rotbraun, Duna nera ein mattes Schwarz mit spürbarer Struktur. Bianco marmo bringt weißen Marmor mit lebhaften Adern und matter Oberfläche in helle Küchen. Metal dark erinnert an kaltgewalzten Stahl mit bläulichen Schattierungen. Lechner Arbeitsplatten aus Keramik sind neben den üblichen Stärken auch als Dünnplatte mit 12 oder 20 Millimetern erhältlich. Die schmale Kante wirkt leicht und passt gut zu grifflosen Fronten oder zu einer Insel, die frei im Raum steht.

Dekton als ultrakompakter Werkstoff

Dekton stammt vom Hersteller Cosentino und besteht aus mehr als 20 natürlichen Mineralien. Ein Verfahren mit hohem Druck und großer Hitze verdichtet sie zu einer ultrakompakten Platte ohne Harze. Lechner verarbeitet Dekton seit 2019. Das Material verträgt hohe Temperaturen, sodass Sie heiße Pfannen direkt auf der Fläche abstellen dürfen. Es nimmt keine Feuchtigkeit auf, Wasser hinterlässt keine Ränder, und Chemikalien greifen die Oberfläche nicht an. Dekton ist laut Lechner abriebfester als Granit. Lechner Arbeitsplatten aus Dekton sind als Dünnplatte mit 20 Millimetern erhältlich und wirken an der Kante schlank. Dekton eignet sich damit gut für Kochinseln, an denen Sie viel vorbereiten und anrichten.

Steinoptik, Marmor und Rost

Eine Dekton-Platte erhält ihr Aussehen durch ein aufgedrucktes Dekor. Sirius zeigt ein tiefes Schwarz mit grünlichen Akzenten und passt zu fast jeder Küche. Entzo greift weißen Calacatta-Marmor auf, Keranium wirkt wie gerostetes Metall. Danae bringt einen warmen Sandton in den Raum und harmoniert mit Holzfronten. Lunar erinnert an hellen Beton und ergänzt reduzierte Küchen. Laos zeigt dunklen Stein mit hellen Adern und lässt sich mit hellem Holz kombinieren. Lechner empfiehlt Dekton sogar für den Außenbereich, etwa für eine Küche auf der Terrasse.

Pflege und Spüleneinbau

Lechner Arbeitsplatten aus beiden Werkstoffen sind porenfrei und brauchen keine Imprägnierung. Die Oberflächen zeigen kaum Spuren von Messern oder Topfböden. Ein feuchtes Tuch und etwas Spülmittel genügen für die tägliche Reinigung, danach wischen Sie die Fläche trocken, damit keine Kalkränder bleiben. Ein Mikrofasertuch nimmt Wasserreste von der geprägten Keramik gründlich auf. Sie entfernen hartnäckige Rückstände mit Scheuermilch und lassen säure- oder laugenhaltige Reiniger nur kurz einwirken. Lechner baut die Spüle auf Wunsch ab Werk ein und gibt fünf Jahre Garantie auf den Einbau. Becken von Schock, Franke, Blanco oder Villeroy & Boch stehen dafür zur Auswahl.

Fazit: Lechner Arbeitsplatten

Lechner Arbeitsplatten aus Keramik und Dekton halten Hitze, Säure und Messerklingen stand und bleiben mit wenig Pflege schön. Keramik überzeugt mit geprägter Haptik und Dünnplatten ab 12 Millimetern, Dekton mit der höchsten Hitzebeständigkeit und Dekoren bis zur Rostoptik. Ihre Kochgewohnheiten und Ihr Stil entscheiden, welche Platte zu Ihnen passt. DC Küchen ist ein echter Familienbetrieb: Der Vater von Inhaber Christian Dötsch unterstützt uns bei Lieferung und Aufbau. Wir planen seit mehr als 25 Jahren Küchen im Großraum München und stimmen Lechner Arbeitsplatten auf Fronten, Spüle und Kochfeld ab. Vereinbaren Sie jetzt einen Beratungstermin in unserem Studio in München-Moosach.

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